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… und andere Neuigkeiten.

Nachdem es eine Weile etwas stiller um mich war, wollte ich euch wieder einmal darüber informieren, was in der letzten Zeit schreibtechnisch bei mir so los war.

Zunächst einmal das für mich wohl größte Ereignis (zumindest bis jetzt, wer weiß, was die Zukunft noch bringt) in meiner Karriere als Fanfiction-Autorin – diejenigen, die regelmäßig auf mein Profil schauen oder Die zwei Könige lesen, wissen es bereits. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal stolz verkünden:

Der Spion hat den FanfiktionAward 2014 gewonnen!

Und zwar als beste FF in der Kategorie Bücher. Ich teile mir den Platz mit der FF einer Autorin aus dem Harry Potter Fandom, von der ich eigentlich dachte, dass sie mit wehenden Fahnen vor allen anderen nominierten Geschichten gewinnt. Denn HP ist einfach das größere Fandom. Umso mehr freue ich mich, dass der erste Teil meiner Trilogie dort mithalten konnte, weil es zeigt, dass doch sehr viele dafür abgestimmt haben müssen und ich wahrscheinlich mehr Leser habe, als mir bewusst ist. Wie viele Stimmen die Story bekommen hat, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. Als Argument wurde angeführt, dass ein ’Schwanzvergleich’ unter den Autoren vermieden werden soll. Ich wüsste nicht einmal, wie ich mich mit Autoren aus anderen Fandoms vergleichen könnte, zumal mir die anatomischen Gegebenheiten fehlen. In einem Fandom, das Stories in der Größenordnung von 1000 oder 10000 hat, wird einfach mehr gelesen als in einem Fandom mit weniger als 300 Stories. Punkt. Ich hätte es einfach gerne für mich gewusst. Um einfach mal eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viele Leute bei so einem Award mitmachen und wie viele Leser meine Story tatsächlich hat.

In jedem Fall an dieser Stelle noch einmal ein ganz, ganz großes Danke an alle, die dafür abgestimmt haben! In meinen größenwahnsinnigen Wahnvorstellungen (ja, das ist eine bewusste Tautologie) habe ich immer davon geträumt, eines Tages einen solchen Award zu gewinnen, doch ich hätte nie gedacht, dass es wirklich einmal so weit kommt!

Und jetzt zu den anderen News:

Den letzten Monat habe ich damit zugebracht, meine Story vom letzten NaNoWriMo zu überarbeiten. Wahrscheinlich werde ich noch vor Weihnachten mit der Veröffentlichung beginnen. Die Überarbeitung hat mich außerdem auf die Idee gebracht, eine Fortsetzung zu schreiben, die Akkarins Leben nach seiner Rückkehr behandelt. Der Arbeitstitel lautet „Die Abenteuer des Hohen Lords“ und soll sich hauptsächlich mit seinen Studien der schwarzen Magie und der Jagd nach den Spionen, aber auch seiner sich verändernden Freundschaft zu Lorlen und Takan befassen. Der spätere Teil wird parallel zu den Büchern laufen, wobei ich hier darauf achten werde, die Story losgelöst davon zu erzählen, um Wiederholungen zu vermeiden. An einigen für sein Leben wichtigen Eckpunkten werde ich die Verknüpfung jedoch herstellen.

Momentan tippe ich daran, wann immer mir etwas einfällt und werde die Story spätestens nach Abschluss des dritten Teils meiner Trilogie in einem NaNo-Monat durchziehen. Vorher möchte ich auch keine großartigen Details darüber verlieren.

Überhaupt habe ich die Schreibflaute vom letzten NaNo inzwischen überwunden und war in den letzten Wochen sehr produktiv. Ich habe mehrere Kurzgeschichten geschrieben, so wie – aus Spaß an der Freude – zwei Badfics. Die eine wurde von den Reviews zu Die zwei Könige inspiriert und Sarrin und ein altersschwacher Limek spielen darin, so wie jede Menge Raka und ein weichgespülter Akkarin, eine Rolle und versucht so ziemlich jedes Klischees einer schlechten Fanfiction zu treffen. Die andere ist eine bitterböse Satire über das Pairing Fergun/Avala und könnte unter Umständen entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte enthalten. Aber sonst wäre es ja nur der halbe Spaß.

Und in einer Woche werde ich mit dem Plotten für den NaNo im November beginnen. Inzwischen habe ich wieder richtig Lust, am dritten Teil meiner Trilogie weiterzuschreiben. Ich bezweifle zwar, dass ein Monat ausreicht, um das Buch zu Ende zu bringen, zumal ich den Wahnsinn mit den 140k im Juli zugunsten meiner geistigen Gesundheit nicht zu wiederholen gedenke, doch danach werde ich meinem Ziel sehr viel näher sein. Der Teil, den ich mir für November vorgenommen habe, ist das zentrale Stück dieses Buches, der Rest wird sich erfahrungsgemäß wie von selbst schreiben.

Ansonsten freue ich mich darüber, dass sich meine Märchensammlung Im Land des sichelförmigen Mondes mit nur einem Märchen schon jetzt größerer Beliebtheit erfreut und sogar Nicht-Stammleser anzieht, als meine Kurzgeschichtensammlung zu Gilde, von der ich mir auf Grund der größeren Zielgruppe mehr erhofft hatte. Von daher werde ich die Upload-Intervalle vermutlich bald von 2-4 Wochen auf 6-8 Wochen erhöhen. Nicht aus Frackigkeit, für so etwas bin ich nun wahrlich zu alt, aber ich habe genug Projekte rund um mein DGDSM-Universum und mit einem Vollzeitjob nur begrenzte Zeit, so dass ich meine Energie lieber in die Projekte stecke, die mir mehr bedeuten und auf größere Resonanz stoßen. Die Märchen hingegen halte ich für wichtig, da sie Anspielungen auf die Handlung in Die zwei Könige haben und auch in weiteren meiner Geschichten, die in Sachaka spielen, in irgendeiner Form auftauchen.

Und demnächst gibt es auch wieder neue Essays zu Klischees und einem Thema, das mir schon seit einer Weile auf der Seele brennt.

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