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 Teil 1 – Schwarze Magie und Sachaka im Kontext von BDSM

Ich hätte nie gedacht, dass ich dazu jemals einen Artikel schreibe.

Allerdings habe ich festgestellt, dass nicht alles, was für mich offensichtlich ist, auch für andere offensichtlich ist. Und daher möchte ich euch ein wenig über die Hintergründe, warum ich bestimmte Charaktere wie weiterentwickele und was das mit schwarzer Magie und der Kultur der Sachakaner auf sich hat, erzählen.

Ihr könnt jetzt oder auch nach Lektüre dieses Artikels gerne schreiend davonlaufen oder es akzeptieren, denn auch wenn das Thema auf den ersten Blick abschreckend sein mag, habt ihr es, während ihr meine Geschichten gelesen habt, die ganze Zeit über (unbemerkt) inhaliert.

Anlass zu diesem Artikel, der mittlerweile in zwei ausgeartet ist, war ein Review zu ’Der Spion’, das ich vor ein paar Wochen bekommen habe. Seitdem lässt mich dieses Thema nicht mehr los. Ich frage mich, wie viele Leser meine Fortsetzung von ’The Black Magician’ kommentarlos abbrechen, weil sie mit diesen Dingen nicht vertraut sind und sie daher missinterpretieren.

Für meine Fanfictions musste ich mir über diese Dinge Gedanken machen. Alles, was ich aus der Vorlange interpretiere und für die Weiterentwicklung nutze, muss sich logisch in diese einfügen.

In diesem Fall war die Beziehung von Akkarin und Sonea der Ausgangspunkt. Diese findet auf mehreren Ebenen statt, die einander bedingen und die sie zu einer untrennbaren Einheit machen. Schon in den Büchern habe ich die beiden so erlebt. Bei mir ist es noch einmal intensiver, weil sie mein Hauptpair sind. Harmonieren sie auf einer dieser Ebenen nicht, so wirkt sich das zwangsläufig auf die anderen Ebenen aus. Akkarins Vergangenheit ist dabei ein sehr wichtiger Faktor. Das Leben als Sklave und die sachakanische Kultur haben ihn geprägt und auf immer verändert. Und natürlich beeinflusst das ein Beziehungsleben.

In den Büchern erfahren wir übrigens nur, wie diese Beziehung in einer Ausnahmesituation aussieht, die jedoch nicht als Maßstab für eine dauerhafte Beziehung im Alltag genommen werden darf.

In diesem ersten Artikel erkläre ich einige Grundlagen und die Motivation meiner Interpretation, die sehr viel mit dem sachakanischen Setting und schwarzer Magie und der Weiterentwicklung von beidem in meinen Geschichten zu tun hat. In Teil 2 geht es ausschließlich um Sonea und Akkarin, was ich initial in ihren Persönlichkeiten verankert sehe, was sich daraus angetrieben durch den anderen entwickelt und wie ihre Erfahrungen mit Sachaka ihre Beziehung beeinflussen.

Vom Führen und Dominieren – was ist eine D/s-Beziehung?

Eine D/s-Beziehung besteht aus einem dominanten Partner (oft als der Dom / die Domse bezeichnet) und einem submissiven Partner (oft als der/die Sub bezeichnet). Man unterscheidet zwischen reinen Spielbeziehungen und Paarbeziehungen. Bei Paarbeziehungen unterscheidet man außerdem zwischen temporären (nur während des Liebesspiels) und dauerhaften D/s-Beziehungen (24/7). Für Letztere ist D/s ein Beziehungsmodell, weil sie BDSM leben.

Ich glaube, dass vor allem Bücher wie ’50 Shades Of Grey’ das negative Bild von D/s-Beziehungen bei vielen geschürt haben, während BDSM für andere dadurch erst bekannt und attraktiv wurde.

In einer D/s-Beziehung geht es nicht darum, den anderen zu dominieren. Es geht auch nicht um Unterdrückung, häusliche Gewalt oder Freiheitsberaubung. Doms sind keine kontrollsüchtigen Machos und Subs keine grauen Mäuse ohne Selbstbewusstsein oder das „Heimchen am Herd“, wie meine beste Freundin es immer so schön ausdrückt. Sicher gibt es diese auch, aber genau wie in einer Vanilla-Beziehung kann daraus keine gesunde Partnerschaft entstehen. Die Unterwerfung einer submissiven Frau ist kein evolutionärer Rückschritt, sondern ein Akt der Emanzipation und das Einstehen für die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.* Und ein Geschenk an denjenigen, dem sie sich hingibt.

In einer D/s-Beziehung geht es um Liebe, Vertrauen und Hingabe.

Damit eine D/s-Beziehung funktioniert, muss sie das ssc-Prinzip (safe, sane and consensual) erfüllen. Häufig werden auch Regeln festgelegt, an die beide Partner sich halten müssen, und ein Safeword. Wichtig ist, dass beide Verantwortung für sich selbst und für den anderen übernehmen und einander vertrauen und respektieren.

Ein guter Dom dominiert nicht, sondern führt. Er missbraucht die Macht nicht, die sub ihm über sich schenkt, sondern nutzt sie zu ihrer beider Erfüllung. Ein guter Dom ist, in gewisser Weise, in auch ein Mentor.

 

Wie kommt man überhaupt auf die Idee, BDSM-Praktiken in eine Fanfiction zu The Black Magician einzubauen?

Weil ich eine perverse Fanfiction-Autorin bin, die ganz dringend ihre schmutzigen Phantasien ausleben muss.

Artikel zu Ende. Danke fürs Lesen.

Ok, Spaß beiseite.

Als ich ’The Black Magician Trilogy’ und die Vorgeschichte ’The Magician’s Apprentice’ erstmals gelesen habe, sind mir ein paar Dinge förmlich entgegen gesprungen, darunter der Prozess des Magienehmens und das Prinzip der Erfüllung. Beides fängt den Geist von BDSM auf seine Weise ein.

Das Ritual des Magienehmens (insbesondere, wie von den Sachakanern und der frühen Gilde praktiziert) drückt nicht nur eine gewisse Intimität aus, sondern erfordert Vertrauen und Hingabe. Die magische Quelle begibt sich in die Hände ihres Meisters und vertraut darauf, dass dieser ihn nicht tötet. Das Prinzip der Erfüllung ist im Grunde eine romantisierte Meister-Sklaven-Beziehung – ’romantisiert’ deswegen, weil die Realität anders aussieht. Aber dazu später mehr.

Nicht ganz so offensichtlich ist es bei Gedankenlesetechniken und Blutjuwelen, was daran liegt, dass beides in den Büchern häufig missbräuchlich verwendet wird. Blutjuwelen haben das Potential, eine Beziehung zu vertiefen oder zu zerstören. Das freiwillige Teilen von Gedanken erfordert auf seine Weise Vertrauen und Hingabe und wie das Nehmen von Magie Verantwortung bei demjenigen, der die Kontrolle innehat. In den meisten Fällen stellt es jedoch einen tiefen Eingriff in die Privatsphäre dar.

Ich weiß nicht, ob Canavan sich dessen bei ihrer Umsetzung der Sachakaner und diverser schwarzmagischer Praktiken bewusst war, ob sie ihre Umsetzung deswegen bewusst so gewählt hat, oder ob ich der einzige Mensch auf Erden bin, dem das auffällt (was ich mir nicht vorstellen kann). Doch was auch immer ihre Absicht war – mit schwarzer Magie und den Sachakanern hat sie die perfekte Vorlage für eine solche Interpretation geschaffen. Letztendlich spielen ihre Motive jedoch keine Rolle, weil sie für die Bücher selbst nicht relevant sind.

 

Wie die Realität in den Büchern (und in meinen Fanfictions) aussieht

Sachaka ist eine Gesellschaft aus Meistern und Sklaven und nur jene, die über höhere (schwarze) Magie gebieten, besitzen Macht. Frauen werden grundsätzlich unterdrückt, selbst die Ehefrau eines Magiers ist eigentlich nichts als eine bessere Sklavin. Beziehungen unter Sklaven werden nur bedingt geduldet oder kontrolliert. Der Schritt zu BDSM-Praktiken in intimen Beziehungen ist nicht mehr weit, wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass die sachakanischen Magier es gewohnt sind, Macht und Kontrolle zu besitzen und auszuüben und die Sklaven es nicht anders kennen, als sich ihnen zu fügen.

Allerdings tue ich mich schwer, bei ’meinen’ Sachakanern von BDSM und D/s-Beziehungen zu sprechen, auch wenn ich Canavans Vorlage dementsprechend weiterentwickelt habe. Beziehungen und damit verbundene Sex-Praktiken basieren in den meisten Fällen auf Zwang und das ssc-Prinzip wird verletzt. Was nach Einvernehmlichkeit aussieht, basiert häufig auf emotionaler Abhängigkeit. Sicher gibt es auch Ausnahmen, wenn sich ein Ashaki in seine Sklavin verliebt und diese seine Gefühle erwidert. Nicht jeder sachakanische Magier behandelt seine Sklaven schlecht. Je nach Status ist ein Magier als Meister sogar heiß begehrt, wie zum Beispiel der König. Es wird sicher auch Bettsklavinnen geben, die es erfüllend finden, mit ihrem Meister zu schlafen, zumal mit ihrem Status oft ein verhältnismäßig angenehmes Leben verbunden ist.

And a slave, as they say, doesn’t get to chose his master. His master choses him. Kapitel 48, The Magician’s Apprentice

Dennoch besteht auch hier ein grundsätzlicher Unterschied zu echten D/s-Beziehungen: Die Subs begeben sich nicht freiwillig in die Sklaverei, sondern hatten nie eine Wahl. Sie sind in diesem System aufgewachsen, so dass ihnen bestimmte Denk- und Verhaltensweisen antrainiert wurden. Ihre Meister müssen ihnen keinen Respekt entgegenbringen, sondern können sich nehmen, was und wie sie es wollen, egal ob Sklave/Sklavin damit einverstanden ist.

Auch das Nehmen von Magie ist kein Akt der Freiwilligkeit. Manche Sklaven mag es mit aufrichtigem Stolz erfüllen, ihrem Meister ihre Magie zu geben und dabei für ihn zu sterben, wenn es dessen Leben rettet. Meist wird jedoch nur als freiwillig empfunden, was in Wirklichkeit aus Abhängigkeit resultiert.

 

Das Prinzip der Erfüllung

In ’The High Lord’ heißt es schlicht

She [the slave girl] explained to me that the slaves considered it an honor to serve a magician. She said the slaves’ sense of honor made their lifes easier to bear. (Kapitel 29, ’The High Lord)

Ausführlicher ist da ’The Magician’s Apprentice’. Hier wird das Prinzip der Erfüllung im englischen Original es als ’state of long-life’ bezeichnet. Wie es im Deutschen heißt, habe ich, um ehrlich zu sein, nie nachgeforscht, weil es mich nicht interessiert hat. In meinen Fanfictions ist immer von Erfüllung die Rede, weil es ein für mich aussagekräftiger Begriff für das ist, was Canavan so umständlich umschreibt:

It [long-life] was a state, slaves said, where you feel satisfied you had lived long enough. When you didn’t feel cheated if you died. You might not have had an easy life, or a happy one, but you’d had your measure. Or had made a difference to the world, even a small one, because you had existed.

He’d [Hanara] known slaves who had said they’d reached that state in under twenty years, and old slaves who still didn’t feel they’d achieved it yet. Some said it came when they’d sired or birthed a child. Some said it happened when they had completed the best work they’d ever done. Some said it was an unexpected benefit of helping another slave. Some even said it came from serving their master well and loyally.

It was said most slaves never felt it. (Kapitel 6, The Magician’s Apprentice)

Das Prinzip der Erfüllung ist mit dieser Definition über das Sklavendasein hinaus gültig. Es beschreibt, wonach jeder Mensch in seinem Leben strebt. Im Zusammenhang mit dem ersten Zitat und speziell im Bezug auf das Leben als Sklave dient es in erster Linie dazu, sich das Leben und das Abhängigkeitsverhältnis zu seinem Meister schönzureden. Es ist nichts als eine Romantisierung.

Ich bezweifle, dass viele Sklaven dieses Prinzip wirklich leben. Hanara, der Sklave aus ’The Magician’s Apprentice’ findet seine Erfüllung nie und bleibt das gesamte Buch über in seiner Denk- und Lebensweise verwurzelt.

Ein Charakter, der das Prinzip der Erfüllung wirklich lebt, ist Takan. Nach Dakovas Tod begibt er sich erneut in die Sklaverei. Im symbolischen Sinne. Er würde niemals freiwillig zu einem solchen Leben zurückkehren. Takan tut dies nicht nur, weil er kein anderes Leben kennt und weil er sich in einer Lebensschuld sieht, sondern auch weil ihn mit Akkarin eine tiefe Freundschaft verbindet. Als Akkarin höhere Magie erlernt, sind sie bereits seit fünf Jahren Freunde und haben viel gemeinsam durchgestanden. Allerdings herrscht nun ein Machtgefälle zwischen ihnen, und auch wenn Takan vielleicht keinen anderen Weg kennt, um seine Freundschaft weiterhin auszudrücken, so müsste er nicht darauf beharren, in Akkarin seinen Meister zu sehen. Denn ein Sklave sucht sich seinen Meister nicht aus. Wie tief Takans Ergebenheit reicht, sieht man unter anderem, als Akkarin und Sonea in ’The High Lord’ nach Imardin zurückkehren, während man an anderen Stellen in diesem Buch die freundschaftliche Vertrautheit zwischen ihnen und Takans Eigenwillen erlebt.

Tatsächlich beharrt Takan mit ziemlicher Sturheit auf diesem Machtgefälle, während Akkarin dem nur nachgibt, weil es grausamer wäre, Takan dazu zu zwingen, sich ihm nicht zu unterwerfen. Das zeigt, dass es für Takan ein Akt der Freiwilligkeit ist. Etwas, das er aus tiefstem Herzen will und das ihn mit Stolz erfüllt. Hin und wieder zieht er Akkarin sogar mit seiner Unterwürfigkeit auf, um ihn zu ärgern (zumindest vermutet Akkarin das).

 

Blutjuwelen und Gedankenlesen

Sowohl in den Büchern als auch in meinen Fanfictions wird beides meistens missbräuchlich verwendet. Die Sachakaner setzten Blutjuwelen zum Foltern und zur Kontrolle ungehorsamer Sklaven ein. In meiner Fortsetzung sind Blutjuwelen außerdem ein wichtiges Kommunikationsmittel, da auf Grund der Situation mit Sachaka Gedankenrede verboten ist. Das Blutjuwel eines anderen zu tragen, kann jedoch auch die Intimität dieser Beziehung symbolisieren. Damit wird es zu einem Ausdruck von Liebe, Vertrauen und Hingabe. So erhalten bei mir sehr loyale Sklaven hin und wieder ein Blutjuwel, das sich nicht mehr entfernen lässt.

It can end friendship, turn love to resentment, and destroy self-regard. But it can also deepen understanding. (Kapitel 32, The High Lord)

Ich glaube zwar nicht, dass Akkarin am Vorabend der Schlacht von dieser Art des Vertiefens oder Zerstörens einer Beziehung gesprochen hat, doch gerade im Rahmen einer D/s-Beziehung lassen sich Blutjuwelen auf kreative Weise einsetzen. Daher sehe ich in Blutjuwelen im weiter gefassten Sinne auch eine Art schwarzmagischen Ring der O, besonders wenn beide Partner einen tragen. An dieser Stelle im Buch sagt Akkarin übrigens auch, dass sie die Ringe nicht mehr als nötig tragen sollten. Später, in meiner Fortsetzung, wird das anders sein, weil seine und Soneas Beziehung eine Tiefe erreicht hat, in der daraus kein Schaden entsteht und sie verantwortungsvoll mit ihren Ringen umgehen.

(Kleiner Randomfact zum Ring der O: Der dominante Partner trägt den Ring links, der submissive Partner trägt seinen rechts)

Gedankenlesen, Blutjuwelen und das Nehmen von Magie als Ausdruck von Vertrauen und Hingabe lassen sich übrigens hervorragend als Fetisch zweckentfremden, sofern beides einvernehmlich geschieht. Durch Gedankenkontrolle lassen sich Phantasien einfangen und fokussieren und mit dem Partner teilen. Magie kann dem submissiven Partner beim Vorspiel genommen werden, um ihm ein Gefühl von Unterlegenheit zu vermitteln und das ’Spiel’ damit einzuleiten. In ’The Magician’s Apprentice’ wird sogar von einer Sexpraktik berichtet, bei der man dem anderen während des Höhepunktes die Magie nimmt, weil dann die natürliche Barriere gesenkt ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Praktik nicht nur zum Töten eingesetzt wird. Dafür erinnert es zu sehr an andere Praktiken, die man nur mit Vorsicht anwenden sollte, sofern man darauf steht (z.B. Atemreduktion).

 

Zusammenfassung

Die Trilogie und ihre Vorgeschichte liefern eine hervorragende Vorlage, um die Kultur der Sachakaner im Hinblick auf BDSM-Praktiken und D/s-Beziehungen zu erweitern. Rituale wie das Nehmen von Magie können dabei als eine Erweiterung jener Praktiken oder Fetisch betrachtet werden, sofern Einvernehmlichkeit gegeben ist. Das gelebte Prinzip der Erfüllung idealisiert dabei den/die perfekte(n) Sub.

Allerdings wird in den meisten Fällen das ssc-Prinzip verletzt, da Beziehungen in Sachaka häufig auf Zwang basieren und die verschiedenen Praktiken missbräuchlich eingesetzt werden.

Das heißt nicht, dass es so sein muss. Es heißt nur, dass es von allen möglichen Interpretationen die für mich wahrscheinlichste und überzeugendste ist. Vielleicht liege ich auch völlig falsch, aber dann wäre es nach sechseinhalb Jahren des Schreibens ohnehin längst zu spät, daran etwas zu ändern. Zumal das jetzt kein wirklich großes Thema in meinen Geschichten ist.

Für diesen Artikel habe ich stark verallgemeinert. Nicht alle Beziehungen in Sachaka müssen so funktionieren. Die Kultur mag dies fördern, doch letztendlich hängen sexuelle Vorlieben von vielen Faktoren ab. Umgekehrt haben sind gewiss nicht alle Kyralier so prüde, wie es bei mir immer heißt. Sicher ist es auch eine Frage, wie offen Sexualität gelebt wird, weil davon abhängt, wie viele Personen mit den jeweiligen Praktiken in Berührung kommen, sofern sie nicht instinktiv bereits in diese Richtung tendieren und das für sich umsetzen. Ich könnte mir vorstellen, dass auch einige Elyner Spaß an dem Spiel, das keines ist, hätten – immerhin ist über sie bekannt, dass sie sehr freizügig und exzentrisch sind.

Diese Art von Assoziationen hatte ich in dieser Stärke bis jetzt noch bei keinem anderen fiktiven Volk – egal wie zivilisiert, barbarisch, konservativ oder freizügig – weswegen ich glaube, dass Canavans Umsetzung diese Interpretation triggert. Nicht einmal bei den Vampiren aus Vampire Diares erging es mir so, obwohl besonders das Blutsaugen und die Gedankenkontrolle eine erotische Komponente mit Tendenz zu D/s haben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mir Vampire eher mit Zeitraffer-Sex als harten Praktiken vorstelle.

Vielen Dank fürs Lesen!

Falls ihr Lust habt, meine verquere Denke zu kommentieren: Stimmt ihr mir nach diesem Artikel zu bzw. hattet ihr diesen Eindruck bereits beim Lesen der Bücher? Oder findet ihr das alles fürchterlich weit hergeholt und denkt euch „Die Alte hat sie nicht mehr alle“? Seid ihr schockiert? (Nicht, dass es an meiner Umsetzung noch etwas ändern würde :P)

 

Links zu weiterführenden Blogartikeln:

* gilt übrigens auch für submissive Männer, die in diesem Artikel jedoch nicht im Vordergrund stehen.

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