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Das neue Dictionary

In den letzten Wochen war es etwas ruhiger um mich, weil ich intensiv mit meiner Überarbeitung von ’Darker Than Black’ beschäftigt war. Aber bevor ihr denkt, meine Katzen hätten mich gefressen, wollte ich ein kleines Update geben. Tatsächlich steckte ich noch immer in der Überarbeitung von ’Darker Than Black’, doch weil ich zwischendurch auf ein paar Stellen gestoßen bin, die ein wenig Sachakanisch erfordert haben, habe ich die Gelegenheit ergriffen und das für Mai geplante Redesign meines Sachakanisch-Dictionaries vorgezogen.

Im Menu findet ihr das Dictionary als Sachakanisch für Anfänger jetzt direkt unter Die Welt aus folgendem Grund mit den folgenden Unterseiten:

  • Sachakanisch – Kyralisch
  • Kyralisch – Sachakanisch
  • Sprachregeln & Allgemeines
  • Survival-Crashkurs

Hätte ich das Dictionary an seinem alten Platz belassen, wäre die Verschachtelung im Menu zu hoch geworden, um eine Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten. Fachlich gesehen ist das Dictionary zudem so groß, dass es nicht mehr zwingend unter Kleines Lexikon stehen muss und sich damit seinen eigenen Untermenupunkt verdient hat.

Eventuell werde ich das Menu erweitern und den Punkt Sprachregeln & Allgemeines noch einmal aufteilen, wenn ich die Sprache das nächste Mal weiter bastele. Und so wie ich mich kenne, wird das sicher passieren. Momentan fehlen noch die Links, die es in der alten Version zu den Beispielen aus ’Die zwei Könige’ und ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ gab. Diese Fleißarbeit verschiebe ich jedoch auf nach dem Camp-NaNoWriMo.

Für alle, die schon immer wissen wollten, wie genau das Cravas aussieht, habe ich übrigens auf meiner Seite zu Sachaka die Skizze für meine Tätowiervorlage hochgeladen.

Tätowiervorlage des Cravas (ca. 6x6 cm) by Skinworks

Tätowiervorlage des Cravas (ca. 6×6 cm) by Skinworks

Statusbericht vom Camp-NaNoWriMo

Die erste Überarbeitungsrunde von ’Darker Than Black’ habe ich letztes Wochenende abgeschlossen. Nach so vielen Monaten ist es immer wieder spannend, die eigene Geschichte mitsamt ihren bewegenden und ihren lustigen Szenen erneut zu lesen. Inzwischen bin ich bei der zweiten Überarbeitungsrunde, die wahrscheinlich noch bis Anfang Mai dauert.

Jetzt, in Phase zwei arbeite ich die ToDos ab, auf die ich in Phase eins gestoßen bin, und versehe die Kapitel mit Titeln, wo diese noch fehlen und mit Songzitaten. Denn wie ’Unter tausend schwarzen Sonnen’ suche ich wieder zu jedem Kapitel ein passendes Zitat von Kamelot, wobei hier die Alben Ghost Opera, Silverthorn und Haven im Fokus stehen. Das ist bei weitem der kniffligste Teil, weil meine Assoziation nicht immer etwas mit dem wahren Inhalt des Kapitels zu tun hat.

Hier noch ein kleiner Textauszug. Zeitlich einzuordnen ist er einen Tag, nachdem Sonea Akkarin durch das Kellerfenster beobachtet hat. Es ist eine der wenigen Stellen, an der Akkarin und Takan sich noch wie früher geben:

Auf dem Weg in die Stadt hatte Akkarin einen erneuten Ausbruch von Magie gespürt. Weil Takan sein altes Hemd entsorgt und noch kein neues besorgt hatte, hatte er sich eines von ihm ausgeliehen. Der Stoff war neu, weil Takan seine Uniform nur zum Schlafen auszog und so hatte Akkarin ihn in den Garten hinter seiner Residenz geschickt, um das Hemd über die Beete zu ziehen, bis es aussah, als wäre es über Wochen nicht mehr gewaschen worden. Anschließend hatte Takan unter Protest Flecken von Fett und Bratensaft und dem teuren Bol seines Kochbestandes darauf verteilt, bevor Akkarin den Saum aufgetrennt und ein etwa fingerlanges Stück im Brustbereich mit seinem Messer zerschnitten und mit unbeholfenen Stichen wieder zusammengenäht hatte.
„Jetzt brauche ich ein neues Hemd!“, hatte sein Diener protestiert. „Und die Naht hätte ich besser hinbekommen. Das sieht aus, als hätte ein Gorin es genäht.“
Selbst ein Gorin kann besser nähen.
Die Erinnerung war schmerzhaft gewesen und so hatte Akkarin sie verdrängt. „Ich werde dir Geld geben, von dem du dir ein neues Hemd schneidern lassen kannst“, hatte er Takan versprochen. „Du brauchst keine Kosten zu scheuen. Nimm meinetwegen Seide aus Elyne.“
„Was soll ich mit einem Hemd aus Seide?“
„Nun, vielleicht möchtest du dir irgendwann einen Abend freinehmen, um eine Dienerin zum Essen auszuführen“, hatte Akkarin vorgeschlagen.
„Wieso sollte ich das wollen?“
„Vielleicht, weil du dich verliebst? Aber so sehr, wie du deine Arbeit verheiratet bist, wird es dazu wohl niemals kommen“, hatte er dann trocken gesagt. „Ebenso wie dazu, dass du jedes Hemd, das du dir als Ersatz kaufen würdest, niemals tragen würdest. Tatsächlich wundere ich mich, wieso du deswegen überhaupt einen solchen Aufstand machst.“
„Weil es mein Hemd war!“
„Nach deiner Philosophie müsste es strenggenommen das Hemd deines Meisters sein“, hatte Akkarin daraufhin erheitert erwidert.
„Vielleicht wollte ich es eines Tages anziehen?“
„Um eine Dienerin auszuführen?“
Mit einem Schnauben hatte Takan sich wieder der Zubereitung des Abendessens gewidmet und Akkarin aus ’seiner’ Küche geworfen.

Sonstiger Kleinkram

Wenn Phase zwei der Überarbeitung abgeschlossen ist, werde ich noch ein paar kleinere Überarbeitungen an ’Der Spion’ vornehmen. Es ist nichts Gravierendes, doch eine liebe Leserin, die die Geschichte gerade liest, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Takan sich eigentlich bei Sonea bedanken müsste, weil sie seinem Meister das Leben gerettet hat. Ich weiß auch nicht, warum, irgendwie habe ich nie darüber nachgedacht, obwohl es eigentlich vollkommen logisch ist. Vielleicht, weil ich damals, als ich die Geschichte geschrieben habe, Takan noch nicht so viel Beachtung geschenkt habe. Angesichts meiner Neigung zum Perfektionsmus und weil ich für solche Hinweise immer dankbar bin, muss ich mich der Sache jedoch annehmen.

Im Mai werde ich außerdem die Fortsetzung meines Black Magician/Voyager-Crossovers ’Der Planet der schwarzen Magier’ für die zweite Runde des Crossover-Wettbwerbs schreiben.

Und wenn das erledigt ist, werde ich mich endlich wieder an Band 1 meiner zweiten Trilogie ’Das Erbe der schwarzen Magier I – Die Königsmörderin’ setzen.

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