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Vor einigen Wochen hat die liebe Jaelaki mir die seltene Ehre zuteil werden lassen, meinen Blog für den Liebster Award zu nominieren. Weil das mitten im NaNo geschah, komme ich leider erst jetzt dazu, ihre Fragen zu beantworten.

Dieses Wochenende habe ich dazu jedoch endlich Zeit gefunden.

Folgende Fragen hat Jaelaki gestellt:

1. Wenn du kein Mensch wärst, wärst du …?

Auch wenn ich mir etwas anderes wünschen würde, so wäre ich wahrscheinlich ein Hund. Mein chinesisches Sternzeichen ist Hund und auch ohne an Astrologie zu glauben, finde ich die Eigenschaften erschreckend zutreffend. Seit ich Katzen habe, habe ich jedoch auch angefangen, einige ihrer Eigenarten zu übernehmen.

Vielleicht wäre ich aber auch eine Klingonin. Für alle, die Star Trek nicht kennen: Klingonen sind temperamentvoll, haben ein starkes Ehrgefühl, eine Vorliebe für klassische Literatur wie Shakespeare und sind einfach die Metaller des Alpha Quadranten.

2. Warum bloggst du?

Weil auf meinem Profil auf Fanfiktion.de irgendwann kein Platz mehr für die ganzen Informationen rund um meine Geschichten wurde und weil ich nicht vor oder nach jedem Kapitel die Leser mit zu viel informativem Blabla vollspammen wollte. Also beschloss ich, das alles in einen Blog auszulagern. So konnte ich Seiten mit Informationen erstellen und hatte zugleich die Möglichkeit, aktuelle Infos rund ums Schreiben in einer Art Thread loszuwerden. Außerdem gibt mir der Blog die Möglichkeit, mehr potentielle Leser zu erreichen, als nur über Fanfiktion.de. Insbesondere solche, die noch nie etwas von Fanfiction gehört haben und die von dem Ende von ’The High Lord’ frustriert sind.

3. Wenn du nur noch eine Sache in deinem Leben erreichen könntest, was wäre das?

Tatsächlich schlagen da zwei Herzen in meiner Brust und die Entscheidung würde mir nicht leicht fallen. Die eine Sache wäre, sämtliche Geschichten, die ich noch zu den schwarzen Magiern schreiben will, zu schreiben und zu veröffentlichen. Inzwischen betrachte ich diese als mein Lebenswerk und ich kann mir nicht vorstellen, jemals für ein anderes fiktives Universum so zu brennen.

Die andere Sache ist und bleibt gemein.

4. Was schätzt du an Deutschland am meisten?

Auch wenn sich alle immer über unser Land beklagen, so schätze ich unser Gesundheits-, Renten- und Sozialsystem. Es geht uns sehr viel besser als den Menschen in den meisten anderen Ländern. Selbst jenen in einigen anderen industrialisierten Ländern. Wir haben sogar genug, um Fremde bei uns aufzunehmen und ihnen etwas von unserem Wohlstand abzugeben. Natürlich geht es immer noch besser, die Politik könnte Ressourcen besser verteilen etc., aber man braucht sich doch nur umsehen, wie es z.B. in unseren Nachbarländern läuft. Statt uns zu beschweren, sollten wir dankbar für das sein, was wir haben.

5. Wenn du durch die Zeit reisen könntest, wo würdest du landen?

Schwierige Frage, die ich nur mit oberflächlichen Motiven beantworten kann. Ich hätte nichts gegen das 19. Jahrhundert, weil ich Reifröcke und Korsetts toll finde. Das Mittelalter wäre jedoch auch spannend, nur dass man mich dort wahrscheinlich recht schnell als Hexe verbrannt hätte. Die vergangenen Epochen haben jedoch viele Nachteile, die mir nicht nur als Frau das Leben dort schwermachen würden. Vielleicht wäre ich mit meinen Einstellungen noch am besten in der Antike aufgehoben, die um einiges aufgeklärter war, als viele der folgenden Epochen. In die Zukunft würde ich dagegen nicht reisen wollen. So wie wir dabei sind, den Planeten zu ruinieren und uns gegenseitig zu bekriegen, möchte ich diese Zukunft nicht wissen.

6. Schreibst du oder liest du lieber?

Definitiv schreiben. Ich lese sehr gerne, aber mit einem Vollzeitjob und den ’sozialen’ Aktivitäten des Autorendaseins bleibt zu wenig Zeit vom Tage übrig, um all das zu schreiben, was ich gerne schreiben würde. Dennoch versuche ich, jeden Abend vor dem Schlafengehen eine halbe Stunde zu lesen und in eine andere Welt abzutauchen. Lesen inspiriert und von anderen Autoren kann man lernen, was man bei sich selbst besser machen könnte. Oder auch unterlassen sollte.

7. Was bedeutet der Begriff „Freundschaft“ für dich?

Dass man füreinander da ist, aber auch all das Schöne teilen kann, das einem widerfährt. Dass man für den anderen einsteht und sich gegenseitig unterstützt. Dass man einander vertraut und dass man sich nach einem Streit wieder verträgt. Und dass es sich bei einem Wiedersehen nach langer Zeit vom ersten Augenblick an wieder so anfühlt, als wäre man nie getrennt gewesen.

Mir sind ein oder zwei richtig gute Freunde sehr viel lieber, als viele oberflächliche Bekannte.

8. Welche Bücher liest du am liebsten?

Ich bin in erster Linie ein Fantasyleser. Am liebsten mit epischen Welten, komplexen Charakteren und ausgefeilten Magiesystemen. Schon als Kind habe ich mich bevorzugt in fiktive Welten geträumt. Hin und wieder lese ich auch gerne mal andere Genres, wenn ich auf etwas stoße, das mein Interesse weckt. Aber die Fantasy wird wohl immer mein Favorit bleiben.

9. Wenn du eine Sache in deinem Leben verändern könntest, was würdest du tun?

Ich würde mutiger sein wollen. Ich glaube, ich verpasse sehr viel im Leben, weil ich mich Dinge nicht traue, obwohl ich sie mir zu meiner persönlichen Selbstverwirklichung wünsche.

10. Wenn du eine Superkraft haben könntest, welche wäre das?

Telekinetische Fähigkeiten oder die Macht der Jedi zu besitzen ziemlich genial. Manchmal fände ich es jedoch auch sehr nützlich, wenn ich mich einfach unsichtbar machen könnte.

11. Glaubst du an Gott?

Nein. Dafür steckt zu viel Physiker in mir (wobei es ja auch viele Wissenschaftler geben soll, die trotzdem an Gott glauben). Die Existenz eines allmächtigen Gottes würde in mir die Frage aufwerfen, warum er so viel Böses auf der Welt zulässt, was in mir die Assoziation eines Wesens auslöst, das ein riesiges Zivilisationsaufbau-Computerspiel spielt und aus Langeweile die Menschen gegeneinander aufhetzt.

Aber auch ohne religiös zu sein, versuche ich mich an die christlichen Grundsätze zu halten, weil sie für mich Regeln zum guten Miteinander sind.

Meine 11 Fragen:

  1. Hast du ein reales oder fiktives Vorbild und wenn ja, wen?
  2. Warst du schon einmal in eine Romanfigur verliebt?
  3. Warum bloggst du?
  4. Was sagen deine Freunde und Familie dazu, dass du schreibst/bloggst?
  5. In welcher Romanwelt würdest du gerne leben und warum?
  6. Wie wichtig ist dir, was andere über dich denken?
  7. Woraus beziehst du deine Kreativität?
  8. Wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest, wie würdest du diesen verbringen?
  9. Bist du politisch?
  10. Was ist dein Lebensmotto?
  11. Passt du dich gerne an oder bist du eher ein Rebell?

Nach dem frustrierenden Erlebnis mit den Nominierungen bei meinem letzten Blog Award habe ich beschlossen, dieses Mal keine Blogs zu nominieren. Jeder Blogger, der mag, ist jedoch herzlich eingeladen, die Fragen in seinem Blog zu beantworten und auf diesen Artikel zu verlinken.

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