The High Lord

Dieses Buch wird einen nicht mehr loslassen!

Mit ’The High Lord’ ist Trudi Canavan eindeutig ein absolut lesenswerter Höhepunkt der Trilogie gelungen. Das Buch ist mit über 700 Seiten dicker als die beiden Vorgängerbände, die auch dringend benötigt werden, um die komplette Handlung mit all ihren Entwicklungen und Wendungen darin unterzubringen. Es gibt nahezu keine Längen.

Für mich ist ’The High Lord’ das mit Abstand beste Buch der Trilogie und meines Erachtens das beste Buch, das Frau Canavan je geschrieben hat.

 

Die Handlung

HighLord

The Black Magician Trilogy Book 3 – The High Lord

Wie bei ’The Novice’ braucht die Handlung ein paar Kapitel, um in Gang zu kommen. Dies ist jedoch kein Makel, denn Frau Canavan nimmt sich hier die Zeit, die vorangegangene Handlung aus Sicht der Charaktere noch einmal zusammenzufassen, damit der Leser alle wichtigen Informationen parat hat, um wieder in die Geschichte zu finden. Zudem werden hier die Grundsteine für die folgende Handlung gelegt.

Nach ein paar Kapiteln nimmt die Story dann sehr schnell an Fahrt auf und nach dem ersten Drittel beginnen sich die Ereignisse nahezu zu überschlagen. Immer wenn der Leser denkt, es könne nicht noch viel schlimmer kommen, setzt Frau Canavan noch einen drauf. Bis zum bitteren Ende ist die Spannung kaum noch auszuhalten, weswegen es schwer bis unmöglich ist, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen.

Ein Jahr ist vergangen, seit Sonea Zeuge geworden ist, wie Akkarin einen Mann im Keller seiner Residenz getötet hat. Seitdem beschäftigen sie die Worte, die Akkarin damals an sie gerichtet hat und sie fragt sich, ob vielleicht mehr als das Offensichtliche dahintersteckt. In ’The High Lord’ beginnt er sie jedoch nach und nach in sein Geheimnis einzuweihen, weil er einen verlässlichen Mitwisser braucht und darauf hofft, dass Sonea ihn mit ihrer Magie unterstützt. Nachdem sie den wahren Grund für sein Praktizieren schwarzer Magie erfahren hat, schließt sie sich ihm und seinem heimlichen Kampf gegen die Feinde der Gilde, den Ichani – einer Gruppe schwarzer Magier aus Sachaka – bereitwillig an. Sonea erfährt, dass Akkarin beim Aufspüren der Spione der Ichani Hilfe von den Dieben hatten. Sie ahnt nicht, dass ihr alter Freund Cery der Helfer ihres Mentors ist.

Währenddessen entlarvt Dannyl eine Gruppe elynischer Rebellen, die heimlich versuchen, Magie zu erlernen. Zu diesem Zweck versucht er zunächst, ihr Vertrauen zu gewinnen, indem er seine Beziehung zu seinem Assistenten Tayend in Teilen offenbart und einen jungen Mann Kontrolle zu lehren, nachdem es diesem gelungen ist, seine Magie selbstständig zu entfesseln. Als er ein Buch über höhere Magie in ihrem Besitz entdeckt, nimmt er die Rebellen fest und überführt sie nach Imardin.

Wie das Schicksal es so will, werden Sonea und Akkarin von der Gilde enttarnt, als Akkarin der Mord an einem Heiler untergeschoben wird, und vor eine Anhörung gebracht. Während Akkarin noch versucht, die Schuld einzig auf sich zu nehmen und Sonea zu schützen, gesteht diese ihre Beteiligung an seinem Untergrundkampf, woraufhin sie mit ihm zusammen verbannt wird. Und natürlich kommt es noch schlimmer: Die Gilde verbannt sie in das Land ihrer Feinde – Sachaka.

Kaum, dass Sonea und Akkarin die Grenze zu Sachaka überquert haben, werden sie von den Ichani gejagt. Als es ihnen gelingt, die Pläne ihrer Feinde auszuspionieren, entscheiden sie, heimlich nach Kyralia zurückzukehren und der Gilde zu helfen, die ohne schwarze Magie dem Untergang geweiht wäre. Während ihrer Reise durch Sachaka entdecken Sonea und Akkarin zudem ihre Gefühle füreinander und werden trotz anfänglicher Bedenken ein Paar.

Während ihrer Verbannung richtet die Gilde über die elynischen Rebellen. Ihr Urteil fällt weitaus härter aus, als jenes, das über die beiden schwarzen Magier gesprochen wurde, was man als Konsequenz aus ihrem verhältnismäßig milden Urteil für Akkarin und Sonea sehen kann, die beide mit schwarzer Magie getötet haben. Dannyl wird dabei fast kompromittiert und muss sich ohne Akkarins Hilfe aus dieser Situation herauswinden. Zugleich versuchen die Magier herauszufinden, ob ihnen wirklich Gefahr aus Sachaka droht, wozu Rothen mit einem Spion des Königs zur Grenze reist. Als sie vom Angriff auf das Fort erfahren, kehrt Rothen jedoch um, um die Gilde zu unterstützen.

Sonea und Akkarin erreichen Imardin nur wenige Tage vor den Ichani und treffen mit Hilfe der Diebe letzte Vorbereitungen, während die Gilde aus strategischen Gründen bis zuletzt nichts von ihrer Anwesenheit in der Stadt erfährt. Es kommt zu einem Kampf, dessen Ausgang alles andere als erfreulich ist.

Die Charaktere

In dem Buch, dessen Titel dem Charakter gewidmet ist, um den sich die gesamte Trilogie dreht, wird klar, dass dieser der wohl am besten entwickelte und vielschichtigste Charakter der Geschichte ist. Von der unauffälligen Nebenfigur, über den potentiellen Antagonisten bis hin zum tragischen Helden, der im Verborgenen seine Feinde bekämpft, macht Akkarin eine große Wandlung durch, die zu lesen unglaublich beeindruckend ist. Keine fiktive Figur hat es mir jemals mehr angetan als er und lässt mich beim Lesen nicht selten wünschen, einfach in das Buch hineinzukriechen und in Soneas Rolle zu schlüpfen. Doch auch Sonea vollzieht in diesem Buch eine große Wandlung und wird mir dabei sympathischer denn je. Ihre Handlungen mögen wie schon zuvor nicht immer von Logik und Verstand geprägt sein, doch genau das macht ihre Besonderheit aus und ich muss zugeben, dass ich bis auf eine einzige Stelle am Ende, alles genauso gemacht hätte.

Neben Akkarin (und natürlich Sonea) verblassen die anderen Charaktere in diesem Buch ein wenig, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut. Auch wenn Rothen, Dannyl und Cery ihre eigenen Abenteuer erleben, ist die Wandlung, die sie in ’The High Lord’ durchleben, eher gering. An Lorlen gefällt mir in diesem Buch sehr gut, dass er bis zum Ende an das Gute in seinem einstigen Freund glaubt und sogar darum bemüht ist, diesen so gut es geht zu schützen, ohne seine eigene Involvierung zu enthüllen.

Cery, der es seit ’The Magician’s Guild’ zu einem der einflussreichsten Diebe Imardins gebracht hat, hat seine Wandlung außerhalb des Plots durchlebt. In ’The High Lord’ wirkt er weitaus erwachsener und abgeklärter, und auch wenn er meiner Meinung nach nicht zu einem skrupellosen Dieb geworden ist und sich einen Rest seiner Unschuld bewahrt hat, ist er nun doch sehr viel erwachsener.

Der Schreibstil

Im Vergleich zu den Vorgängerbänden wirkt der Schreibstil wieder einmal flüssiger. Wiederholungen und holprig wirkende Textstellen tauchen fast gar nicht mehr auf. Wie schon in den anderen beiden Bänden gefallen mir insbesondere die Einleitungen zu den Kapiteln und Szenen.

Logikfehler

Auch nach mehrfacher Lektüre erschließt sich mir nicht, warum Savara zum einen behauptet, ihre Leute hätten in Sachaka nach Akkarin und Sonea gesucht, um ihnen mit den Ichani zu helfen, sie selbst unternimmt bei dem Kampf unserer beiden Helden gegen die letzten drei Ichani jedoch nichts, sondern sieht einfach nur zu. Also entweder, ihr Volk ist neutral, oder sie unterstützen die Gilde. Beides zugleich geht nicht.

Ein weiterer Fehler ist das Alter einiger Charaktere, was sich jedoch durch die komplette Trilogie zieht. Zum einen heißt es in ’The Magician’s Guild’, Dannyls Abschluss liege 10 Jahre zurück, womit er 30 sein müsste. Zugleich heißt es, Akkarin sei nur wenige Jahre älter. Aus ’The High Lord’ und den Berechnungen, wie lange er verschwunden war und er zu Beginn der Trilogie bereits Hoher Lord ist, geht jedoch hervor, das Akkarin und Dannyl gleich alt sein müssen.

Auf der Überfahrt nach Imardin wird Farand von einem der beiden Magier, die Dannyl begleiten, vergiftet, damit die Gilde durch ihn die Geheimnisse des elynischen Königs erfährt. Doch Farand ist ein Magier. Sein Tod würde das gesamte Schiff zerstören. Das sollte eigentlich auch den Magiern in Elyne bewusst sein.

Die Umstände von Lord Jolens Tod entbehren einer Logik, welche die höheren Magier nicht bemerken. Sie erkennen richtig, dass Akkarin nicht einfach in seinen schwarzen Roben und seinem Dolch in der Hand aus Jolens Haus spazieren würde. Doch wie kann er an dieser Stelle noch das Incal an seinem Ärmel haben, wenn Lord Jolen das Stück Stoff, auf dem dieses aufgestickt ist, in seiner Hand hielt? Und wieso bemerken die höheren Magier dann nicht, dass er ohne seine Roben zurückkehrt, die völlig unversehrt im Kellerraum liegen? Natürlich könnte man hier argumentieren, die Ichani hat äußerst dumm agiert, als sie ihm den Mord an Lord Jolen angehängt hat (auch wenn das nachweislich genügt hat, um die Gilde auf sein heimliches Tun aufmerksam zu machen) und dass die Magier zu furchterfüllt und verstört sind, um das Offensichtliche zu bemerken. Ebenso könnte man argumentieren, dass Akkarin eine Robe in seinem Keller liegenließ und sich der anderen unterwegs entledigt hat, was jedoch eine ziemlich absurde Theorie ist, da er auch einfach in Verkleidung Lord Jolen hätte töten können, wäre er denn der Mörder gewesen.

Als Sonea gegen Avala in den Tunneln kämpft, kommuniziert diese per öffentlicher Gedankenrede an Kariko, dass sie Sonea gefunden hat. Wieso macht sie das nicht über ihr Blutjuwel, das Sonea und Akkarin nach ihrem Tod in ihrer Hand finden?

Und warum zur Hölle nehmen Sonea und Akkarin nicht die Magie der Arena? Die Magie steckt doch nicht in der Konstruktion, sondern in dem Schild zwischen den Masten. Und selbst wenn – Gebäude kann man ersetzen, Menschenleben nicht.

Das Ende und meine Kritik daran

Der Abschluss dieser wirklich umwerfend guten Trilogie wäre eigentlich eine Kritik für sich wert. Um ehrlich zu sein, wurde ich hier maßlos enttäuscht (Stichwort: „If we die, we die together.“). Von keinem anderen Buch habe ich mich an dessen Ende derart betrogen gefühlt. Das Ende, insbesondere die letzten beiden Kapitel wirken auf mich schlecht konstruiert und so, als müsse die Handlung auf ein bestimmtes Ziel hingebogen werden, nachdem sie mitsamt ihren Charakteren aus dem Ruder gelaufen ist.

Nachdem Frau Canavan ein ganzes Buch lang mit den Erwartungen ihrer Leser gespielt und immer wieder durchblicken ließ, dass Akkarin sterben könnte, hat sie nichts Besseres zu tun, als diesen Charakter mit zwei Sätzen umzubringen und ihn eines seiner Rolle völlig unwürdigen Todes sterben zu lassen. Und Sonea, die sich nie unterkriegen lässt und die niemals aufgibt, unternimmt noch nicht einmal den Versuch, ihren Geliebten zu retten, was sie an dieser Stelle höchst unglaubwürdig wirken lässt.

Und auch Akkarin kommt bei diesem Ende nicht gut weg. Wo er bis hierhin immer als berechnend, vorausschauend, intelligent und verantwortungsbewusst beschrieben wurde, beginnt der Leser auf den letzten Seiten daran zu zweifeln. In Kapitel 38 – The Black Magicians unterlaufen ihm einige Fehler, die letztendlich zu seinem Tod führen und die im Vergleich zum Rest der Story den Eindruck erwecken, Frau Canavan hat ihn sterben lassen, weil sie die Kontrolle über diese Figur verloren hat oder schlichtweg nicht wusste, wie sie eine Fortsetzung mit ihm schreiben sollte. Hier stört mich insbesondere, dass eine schwarze Magierin, die zugleich behauptet, ihr Volk hätte in Sachaka nach Akkarin und Sonea gesucht, um ihnen mit den Ichani zu helfen, den letzten Kampf nur beobachtet anstatt einzugreifen, womit Akkarins Tod hätte vermieden werden können.

Mit Soneas Schwangerschaft unternimmt Frau Canavan einen verzweifelten Versuch, alles noch irgendwie zum Guten zu wenden, was jedoch eher den Eindruck eines billigen Trostpflasters vermittelt. Meiner Meinung nach hat sie damit das Bad End in ein Worst-Case Szenario verwandelt. Ein Bastardkind ist für eine junge Frau, die von ihren eigenen Leuten verstoßen wurde und auf Grund ihrer Herkunft und ihres Praktizierens schwarzer Magie verachtet wird, an dieser Stelle der absolute Supergau. Zudem wird Akkarins Figur durch Soneas Schwangerschaft in ein schlechtes Licht gerückt, indem Canavan ihm Leichtsinn und Verantwortungslosigkeit unterstellt, was sie mit einer hanebüchenen Erklärung rechtfertigt, nach welcher der vorausschauende und berechnende Hohe Lord, der sogar die intimsten Gedanken seiner Novizin kennt, und der als Novize selbst jeder Robe nachgehechtet ist, gar nicht wusste, wie man mit Magie verhütet, weil man dies Männern schlichtweg nicht beibringt und er sich wohl einfach nur von seinen Trieben beherrschen ließ.

Im letzten Kapitel findet Akkarin zudem keinerlei Erwähnung mehr, was ich nach allem, was er für die Gilde getan hat, ziemlich enttäuschend finde. Anstatt ihn zu feiern oder ihm zu gedenken, weil er sie vor den Ichani gerettet hat, obwohl sie ihn und Sonea verstoßen haben, unterhalten die Magier sich lieber darüber, welche Farben die Roben des neuen Hohen Lords haben sollten. Aber wahrscheinlich war Frau Canavan so sehr darauf bedacht, ein Happy End zu vermeiden, dass sie ihrem Helden nicht einmal diese Ehre gönnen wollte. Auf ihrer Webseite gibt sie übrigens selbst zu, Akkarin nur deswegen getötet zu haben. Lest es hier nach, wenn ihr die Wahrheit vertragen könnt.

Ein Happy End wäre an dieser Stelle für mich zu viel verlangt gewesen, dafür ist in diesem Band zu viel geschehen und zu viele Charaktere mussten ihr Leben lassen. Es hätte zahlreiche andere Möglichkeiten gegeben, ein komplett gutes Ende abzuwenden, von denen einige Stoff für hervorragende Fortsetzungen geboten hätten. Hier eine kleine Auswahl:

  • Die Ichani zerstören die Gilde und nehmen Imardin ein. Akkarin und Sonea müssen mit den Überlebenden fliehen und versuchen, die Gilde zurückzuerobern.

  • Sonea und Akkarin überleben und dürfen unter strengen Auflagen in der Gilde bleiben, weil die Gilde nun weitere Angriffe der Sachakaner fürchtet. Sie müssen ihre Beziehung geheim halten, was wie ihre Rückkehr für allerhand Konflikte in der Gilde sorgt.

  • Sonea und Akkarin überleben und trennen sich, weil ihre Beziehung dem Alltag in der Gilde nicht gewachsen ist.

  • Sonea und Akkarin sterben beide, womit das Paradigma „If we die, we die together“ erfüllt wäre. Gut, das bietet keinen Stoff für eine Fortsetzung, wäre jedoch ein für mich ebenso akzeptables Ende.

Ein Happy End wäre es für mich, hätte die Gilde Sonea und Akkarin offiziell verziehen, schwarze Magie erlaubt, Akkarin wieder als Hohen Lord eingesetzt und dann hätten beide geheiratet und viele Kinder bekommen. Und auch wenn ich der Meinung bin, es kann nur einen Hohen Lord geben, wäre das reichlich unrealistisch gewesen.

Stattdessen hat Canavan es vorgezogen, ihre Leser um das Ende zu betrügen. Und darüber tröstet mich auch nicht hinweg, dass der gesamte Rest des Buches unglaublich dicht und spannend geschrieben ist.

Liebligszitate

Kapitel 4, Dannyl und Tayend
The scholar stopped in the middle of the room and swayed, clearly a little drunk. „Looks like you’ve been having a good time,“ Dannyl observed. Tayend sighed dramatically. „Ah, yes. There was good wine. There was fine music. There were even a few rather good-looking acrobats to admire … But I dragged myself away, knowing that I could only escape for a few sweet hours from slaving in the library from my relentlessly demanding Guild Ambassador.“

Kapitel 6, Sonea
„With that reasoning, you could justify reading the mind of anyone who made a threat.“

Kapitel 18, Sonea
„If you sent High Lord Akkarin into exile, you must sent me too. Then, when you come to your senses, he might still be alive and able to help you.“

Kapitel 27, Sonea
„I told you, I won’t leave you. If we die, we die together.“

Fazit

Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch der Reihe. Es ist so spannend geschrieben, dass es mir bei jedem Lesen kaum aus der Hand legen kann. Insbesondere das letzte Drittel kann ich nur in einem Rutsch lesen, um mich in die richtige Stimmung für das Ende zu versetzen. Die Handlung ist unglaublich dicht und voller Wendungen, die manchmal auch völlig überraschend daherkommen.

Trotz des enttäuschenden und schlecht konstruierten Endes, das mir die Lust auf eine Fortsetzung völlig verdorben hat, ist auch dieses Buch absolut lesenswert und meiner Meinung nach das Beste, das Trudi Canavan geschrieben hat. Einzig das Ende schmälert die Großartigkeit dieses Buches.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Reihe mehr als nur einmal zu lesen. Man entdeckt immer wieder neue Details und Zusammenhänge, derer man sich bei der Erstlektüre gar nicht bewusst war und die eine neue Sicht eröffnen. Lesern, denen wie mir das Ende nicht zusagt, würde ich an dieser Stelle raten, bei erneuter Lektüre das letzte Kapitel und den Epilog außen vor zu lassen und sich ein eigenes Ende auszudenken oder ein alternatives Ende zu lesen. Die Welt der Fanfictions ist voll damit.

Eines ist jedoch sicher: Wer dieses Buch gelesen hat, den wird es so schnell nicht mehr loslassen!

2 Gedanken zu “The High Lord”

  1. Was mich am Ende am Meisten aufgeregt hat, war die Tatsache, dass Akkarin gestorben ist, weil ihm die Arena wichtiger war als sein eigenes Leben.
    Hätten sie das einfach außen vor gelassen, wäre ich, glaub ich, nicht so enttäuscht gewesen

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    • Das ist auch so etwas, was ich bis heute nicht verstanden habe. Beim Universitätsgebäude hätte ich vielleicht noch gesagt „ok, kann man drüber nachdenken“, aber die Arena ist ja nicht einmal ein richtiges Gebäude – der Schild hängt freischwebend zwischen den Masten!
      Für mich gehört das mit zu den Dingen, die Canavan einfach nicht richtig durchdacht hat. Es wirkt alles so lieblos und als hätte sie auch ooc handelnde Charaktere in Kauf genommen (denn das ist Akkarin für mich, wenn er sich plötzlich um ein Gebäude schert, wo er sonst immer über Leichen gegangen ist), um es zu Ende zu bringen. Wahrscheinlich hat sie einfach nur nach einer Möglichkeit gesucht, Akkarin schnell um die Ecke zu bringen, nur weil sie keinen Bock auf ein Happy End hat.

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