Kyralia

Hauptstadt: Imardin
Staatsoberhaupt: König Merin, Sohn von Terrel

Geographie & Klima

Ungefähr 1000 Jahre vor ’The Black Magician’ war Kyralia ein Teil des Großen Sachakanischen Imperiums. Wenig später erlangte es jedoch seine Unabhängigkeit, nur um ca. 300 Jahre später im Sachakan War erneut kurz vor einer Eroberung zu stehen.

Kyralia zur Zeit des Sachakan War. Die Städte und Bezirke sind seitdem erhalten geblieben (from http://canavansbooks.wikia.com)

Kyralia zur Zeit des Sachakan War. Die Städte und Bezirke sind seitdem erhalten geblieben (from http://canavansbooks.wikia.com)

Das Klima Kyralias ähnelt dem Nordeuropas. Die Winter sind kalt und schneereich, die Sommer mäßig warm mit nur wenigen heißen Tagen. Wenn der Wind vom Meer kommt, regnet es oft ausgiebig.
Kyralia ist nach Osten hin durch das Stahlgurtgebirge begrenzt und nach Norden durch die Grauen Berge. Das Stahlgurtgebirge kann an zwei Stellen nach Sachaka überquert werden: dem Nordpass und dem Südpass. Während der Südpass unbefestigt ist, blockiert am Nordpass ein mächtiges aus dem Felsen erbautes Fort den Weg. Während der Invasion der Ichani in ’The High Lord’, erlitt das Fort einige Schäden, konnte jedoch wieder repariert werden.

Nach Elyne gibt es einen Pass in Küstennähe, auf dem das Graue Fort erbaut ist. Doch da seit der Gründung der Allianz Frieden zwischen Kyralia und Elyne herrscht, steht dieses seit Jahrhunderten leer.
Das Land ist in Bezirke unterteilt, die bereits seit vor dem Sachakan War existieren.
In meinem Headcanon sind mehrere Dörfer im Stahlgurtgebirge, darunter das Dorf Windbruch, in dem Dorrien wohnt, sowie die Dörfer Wildwasser, Oberjoch, Hohenklüfte, Felsenfeste, Klippenhorst und Sturmbann, hinzugekommen.

Karte von Kyralia um meinen Headcanon erweitert.

Karte von Kyralia um meinen Headcanon erweitert.

Gesellschaft & Kultur

Die Kyralier sind ein konservatives und wenig tolerantes Volk. Dies gilt insbesondere für die oberen Klassen der Gesellschaft. Gleichgeschlechtliche Beziehungen werden nicht toleriert und führen zu gesellschaftlicher Ächtung des Betroffenen und dem Verlust von Ansehen für seine Familie.
Zwischen der Oberschicht, die aus den Häusern gebildet wird, und der Unterschicht herrscht ein starkes soziales Gefälle. Auf die weniger wohlhabenden Kyralier wird im Allgemeinen herabgesehen. Allerdings gibt es auch hier Klassenunterschiede. Wirkliche Verachtung wird eigentlich nur den Bewohnern der Hüttenviertel Imardins entgegengebracht.

Obwohl es kein Gesetz gibt, das die Aufnahme nichtadeliger Kinder in die Gilde verbietet, nimmt die Gilde nur Sprösslinge aus den Häusern auf. Die Kinder der reichen Adelsfamilien werden im Alter von 10 Jahren getestet. Wenn sie fünf Jahre später der Gilde beitreten, geben sie ihre Familienzugehörigkeiten, politische Verbindungen und Fehden zwischen den Häusern auf.

Typisch für Kyralia sind die formalen Dinner. Je bedeutender der Anlass, desto aufwändiger ist das Essen zubereitet und desto mehr Utensilien werden benötigt um es zu essen. Bei einem formalen Dinner gibt es eine große Auswahl Speisen, die in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten in kleinen Schalen serviert werden. Je formaler das Essen, desto aufwändiger ist das Essen zubereitet und desto mehr Utensilien werden benötigt um es zu essen. In den Hüttenvierteln wird kaum Aufwand ums Essen gemacht und es wird mit den Fingern und dem Messer gegessen, das man üblicherweise mit sich herumträgt.

Imardin

Die Hauptstadt Kyralias liegt in der Mündung des Tarali – dem größten Fluss des Landes. Die Stadt ist konzentrisch aufgebaut: In ihrem Herzen steht der Palast des Königs, umgeben vom Inneren Ring, wo die Reichen und Mächtigen aus den Adelshäusern wohnen. Daran grenzen vier Viertel: das Nord-, das Süd- und das Westviertel, an das die Märkte und der Hafen grenzen. Das gesamte Ostviertel gehört der Magiergilde. Jenseits der Stadtmauern liegen die Hüttenviertel – ein großes Gebiet überwiegend schäbiger Behausungen, in denen die ärmsten Stadtbewohner leben. In den Hüttenvierteln haben die Diebe das Sagen, sie regieren zudem über die Unterwelt Imardins.

Stadtplan Imardin (from http://canavansbooks.wikia.com)

Stadtplan Imardin (from http://canavansbooks.wikia.com)

Jedes Jahr zum Beginn des Winters lässt der König die Magier mit Hilfe der Stadtwache die Armen aus der Stadt zurück in die Hüttenviertel treiben. Diese Säuberungen werden in Der Spion eingestellt. Ebenso lässt der König auf Grund eines Sinneswandels während der Schlacht von Imardin hier ein Krankenhaus in den Hüttenvierteln bauen, wo sich die Menschen kostenlos von freiwilligen Heilern behandeln lassen können. Um die Kriminalität zu senken, setzt König Merin sogar eine ganz besondere Stadtwache ein. Während meiner Fortsetzugn widerfahren den Hüttenvierteln weitere Verbesserungen.

Die Hüttenviertel und weite Teile der Stadt sind von einem unterirdischen Netz aus Tunnel – der Straße der Diebe – durchzogen, deren Ausgänge versteckt sind. Einer dieser Tunnel führt zur Universität.

Die Gilde

Lageplan der Universitätsgebäude der Magiergilde zu Kyralia (from http://canavansbooks.wikia.com)

Lageplan der Universitätsgebäude der Magiergilde zu Kyralia (from http://canavansbooks.wikia.com)

Auf dem Gelände der Gilde befinden sich sämtliche Gebäude, die von den Magiern und Novizen ihren täglichen Bedarf genutzt werden. Besonders die älteren Magier verlassen das Gelände so gut wie nie. Außer einem großen Wald gibt es Felder, auf denen die Gilde ihre eigenen Heil- und Nutzpflanzen zieht, da für Magier alles mindestens dreimal so teuer ist, wie für alle anderen Menschen. Ein Stück abseits der Hauptgebäude stehen die Residenzen. Dies sind Häuser, in denen sehr betagte Magier untergebracht werden, wo ihr nahender Tod nicht viel Schaden anrichten kann. Neu hinzugekommen sind hier die Arran-Residenz – ein von Haus Arran errichtetes Gebäude, in dem sehr betagte Magier aus diesem Adelshaus untergebracht werden – und ein kleiner See in der Nähe der Dienerquartiere. Außerhalb der Stadt hat die Gilde ein Haus, in dem Novizen betreut und begleitet werden, deren magisches Potential instabil ist und die daher dem Tod geweiht sind.

 

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