Lonmar

„Lonmar. A place that will either whet the appetite for travel, or kill it.“ Akkarin, Kapitel 11, The Novice

Hauptstadt: Jebem
Staatsoberhaupt: Der Rat der Ältesten (engl. ’Council of Elders’)
Erster Botschafter der Gilde: Vaulen

 

Geographie & Klima

Lonmar ist das nördlichste der Verbündeten Länder und es ist das heißeste. Das Klima ist trocken und wüstenartig. Im Süden grenzt Lonmar an Elyne, im Osten an das durch eine Bergkette getrennte Duna. Von der Hauptstadt Jebem aus ist es eine vierwöchige Schiffsreise bis Capia. Die Einfahrt zum Hafen von Jebem liegt in einer Lücke von einer Reihe von Obelisken. Der eigentliche Hafen liegt am Ende eines Kanals und die Schiffe werden von Gorin dorthin gezogen.

 

Gesellschaft & Kultur

„Lonmars may be the most civilised people of the Allied Lands, but there is much that is harsh and cruel about them. You learn to tolerate their sense of justice, perhaps understand it as well, but by doing so, your own beliefs and ideals are strenghtened.“ Akkarin, Kapitel 11, The Novice

Die Gesetzgebung der Lonmar wird durch die Magha-Religion bestimmt und ist extrem konservativ und rigide. Bei Ehebruch wird nur die Frau bestraft, während es dem Ehemann offenkundig erlaubt ist. Diebstahl und Homosexualität, die als Perversität gilt, werden mit Hinrichtung bestraft. Die Lonmar glauben, dass wenn ein Mensch einem anderem etwas stiehlt, stiehlt man ihm damit einen Teil seiner Seele.

Die Gebäude der Städte und Dörfer in Lonmar sind allesamt einstöckig und schmucklos, das Gildehaus in Jebem unterscheidet sich nur durch das Incal der Gilde von den übrigen Häusern. Zwischen den Gebäuden ragen überall Obelisken in die Höhe. Auch die Kleidung der Lonmar ist eher schlicht und farblos und sie schätzen es nicht, wenn Fremde sich dem nicht anpassen.

Das Land wird regiert von einem Ältestenrat, der aus Vertretern der Großen Clans (engl. ’Greater Clans’) besteht. Während in Kyralia die Novizen und Magier der Gilde aus Steuergeldern bezahlt werden, muss jeder Clan die Bezahlung seiner Gildenmagier selbst übernehmen. Hat er dafür kein Geld zur Verfügung, so müssen die anderen Clans die Kosten unter sich aufteilen.

Insgesamt weist die Kultur der Lonmar einige Ähnlichkeiten zum konservativen Islam auf. Möglicherweise wollte Frau Canavan auf diese Weise Gesellschaftskritik üben. Darüber hinaus bestehen einige Parallelen zur Kultur der Sachakaner.

 

Religion

Lonmar ist das einzige Verbündete Land, dessen Bewohner einen religiösen Kult praktizieren – die Magha-Religion. Ihre Anhänger tragen oft schwere Goldtalismane als Zeichen ihrer Gläubigkeit. Das Heiligtum und Wohnort ihrer Priester ist der Großartige Tempel (engl. ’Splendid Temple’). Seine Bauweise entspricht der der übrigen Häuser, statt aus einfachem Stein ist er jedoch aus Marmor erbaut. Vor dem Tempel steht ein Wald aus riesigen Obelisken. Das Innere ist verhältnismäßig kühl, es gibt lange Korridore mit schmalen kleinen Fenstern im bogenförmigen Dach. An manchen Stellen gibt es kleine Nischen mit Pflanzen und Trinkbrunnen. Im Tempel befinden sich außerdem große, kavernenartige Hallen zum Beten und Abhalten von Ritualen.

Nach der Magha-Doktrin finden alle Menschen ihr Gleichgewicht zwischen Schmerz und Freude. Magier dürfen keine Priester werden, weil Magie eine Art Gabe ist. Es gab in der Vergangenheit einige Ausnahmen: Wenn ein Magier genug im Leben gelitten hatte, durfte er Priester werden. Er musste jedoch seine Magie aufgeben und es war ihm nicht erlaubt, in höhere Ränge aufzusteigen. Die Schriftrollen von Dorgon, dem Begründer der Magha-Religion, dürfen von Nichtgläubigen nicht eingesehen werden, weil aus ihnen erkenntlich wird, dass Dorgon ein Schwindler war, der seine schwachen Kräfte benutzt hat, um die Leute davon zu überzeugen, dass er heilig sei. Erst sehr viel später hat er Wunder in seinen Tricks gesehen und erkannte, dass diese Wunder tatsächlich aus der ’Großen Macht’ resultieren. Die Priester bewahren diese Schriftrollen auf, weil sie das einzige echte Überbleibsel von Dorgon sind, während seine späteren Schriften kopiert wurden.

Dannyl und Akkarin sind die einzigen Nichtgläubigen, die Schriftrollen von Dorgon je zu Gesicht bekommen haben. Sie mussten jedoch einen Schwur leisten, ihr Wissen für sich zu behalten.

 

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