Von Strippenziehern und besten Freunden

Diese Geschichte über die Freundschaft von Lorlen und Akkarin entstand für den Wettbewerb Bromance Moments. Ziel war es, über eine enge Männerfreundschaft zu schreiben und dabei auf Slash zu verzichten (was mir nicht schwerfällt, da ich keine heterosexuellen Charaktere zwangsverslashe, weil mir das in der Seele wehtut, und das lieber den Slash-Pärchen überlasse). Die beiden Charaktere der Bromance waren frei wählbar, sofern der Jury das Fandom einigermaßen bekannt war und so hatte ich Glück, dass zumindest die Veranstalterin des Wettbewerbs Black Magician einigermaßen kannte.

Ich habe mich deswegen entschieden, über die beiden zu schreiben, ihre Freundschaft in den Büchern meiner Meinung nach nicht intensiv genug behandelt wird. Sie wird erst zum Thema, als sie zerbricht, wodurch ein Teil von Lorlens Charakterentwicklung auf der Strecke bleibt. Außerdem finde ich es schade, dass man darüber, wie es war, als Lorlen und Akkarin noch Freunde waren, fast nichts erfährt.

Der Knackpunkt bei dieser Geschichte war das Wort ’Unterstützung’, das in irgendeiner Form eine Rolle spielen musste. Daran habe ich mir ziemlich die Zähne ausgebissen. Mein erster Entwurf war eine Geschichte, in der Lorlen und Akkarin Novizen sind und Lord Margens Unterricht schwänzen und schließlich von diesem erwischt werden. Obwohl ich die Geschichte persönlich sehr witzig und gelungen fand, hielt ich sie für einen Wettbewerb ungeeignet, weil die Charaktere in so jungen Jahren noch sehr stark von ihrer Persönlichkeit in den Büchern entfernt sind. Nichtsdestotrotz werde ich diese Geschichte nicht auf meinem Laptop verstauben lassen und vielleicht als Weihnachtsspecial hochladen.

Ein weiterer Entwurf und jener, für den ich mich schließlich entschieden habe, spielen beide zu Beginn von Darker Than Black und ich habe mich schließlich für den entschieden, bei dem nicht nur die Freundschaft von Akkarin und Lorlen, sondern auch gleich mehrere Facetten ihrer Persönlichkeiten deutlich werden. So zeigt Akkarin sich von seiner düsteren und manipulativen Seite und Lorlen als der ordnungsliebende und pflichtbewusste Magier, der er auch später als Administrator ist.

Kurzbeschreibung:

Lange Zeit hat Lorlen seine Tätigkeit als Heiler große Freude bereitet. Seit einer Weile ärgert er sich jedoch zusehends über seine Kollegen. Weder das Oberhaupt der Heiler noch sein bester Freund Akkarin, der sich seit der Rückkehr von seiner langen Reise spürbar verändert hat, sind ihm dabei eine Hilfe. Als Lorlen erfährt, dass er als Assistent des betagten Administrators der Gilde vorgeschlagen wurde und eines Tages dessen Posten übernehmen könnte, kann er sich nicht darüber freuen und er beginnt zu ahnen, dass sein bester Freund dabei seine Finger im Spiel hat. Denn manche Eigenheiten legt man nie ab – oder etwa doch?

Genre: Freundschaft, Humor

Altersempfehlung: P12

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